„Ein Fotograf, ein Buch, eine Ausstellung“

Für seine 28. Auflage setzt das Cully Jazz Festival auf eine ungewöhnliche Kommunikation, welche zusammen mit dem Festival  Images‘ in Vevey ausgearbeitet wurde. Vorgeschlagen wurde von diesem Festival mit dem Westschweizer Fotografen Claude Baechtold einer der Gewinner seines Grand Prix International de Photographie.
Claude Baechtold ist ein kämpferischer Fotograf, der mit der Routine eines Pendlers die entferntesten Winkel unseres Planeten bereist. Heute in China, kann er morgen schon in Afghanistan anzutreffen sein, bevor er sich nach einem kurzen Abstecher über die Schweiz am nächsten Tag bereits wieder in den hohen Norden aufmacht. Nichts entgeht dem Blick dieses Künstlers, der vor allem durch seine Weitsichtigkeit besticht. Er versteht es wie kaum ein anderer, unablässig Dinge und Menschen miteinander zu verbinden. 
Der Vorstand des Festivals hat den Künstler damit beauftragt, Cully mit dem Rest der Welt fotografisch zu verbinden. Claude Baechtold stellt sich dieser Herausforderung, indem er gewissermassen ein Riesen-„Memory“-Spiel entwickelt und darin jeweils zwei ungewöhnliche Bilder kreiert. Dabei stellt er Alltägliches aus dem Winzerdorf Cully exotischen Momentaufnahmen aus fernen Ländern gegenüber. Am Ende stehen passende (oder eben auch „unpassende“) Analogien, deren sanfte Poesie die Neugierde des Betrachters zu wecken versteht. 
Vorgestellt wird das Ergebnis dieser Arbeit an einer vom Festival Images‘ entworfenen Ausstellung im Freien, weit weg von allen mit der Jazzwelt zusammenhängenden Klischees. Zu entdecken sind diese Bilder-Paare im Grossformat inmitten des SBB-Bahnhofs von Cully. Und speziell zum Festival wird diese Arbeit auch als aussergewöhnliches Buch veröffentlicht, erhältlich in der Boutique des Festivals sowie in der galerie davel14. http://www.baechtoldsbest.com/

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